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DEUTSCHE EINHEITEN
Panzerkampfwagen
Panzerkampfwagen IV, Modell F2, SdKfz 161/1
Spätes Modell des 1938 in Serie gegangenen mittelschweren
Kampfpanzers. Mit seiner langläufigen Kanone vom Kaliber 7,5 cm
und seinem 300 PS leistenden Motor war er eine ernsthafte Bedrohung
für fast alle feindlichen Kampfwagen der damaligen Zeit.
Die Panzerschürzen sollten die Ketten vor Beschuss schützen.
Der Turm erwies sich als äußerst widerstandsfähig gegen
Hohlladungsgeschosse. Panzerkampfwagen
V "Panther", Modell D, SdKfz 171
Trotz seiner zahlreichen Kinderkrankheiten und mechanischen Probleme
entwickelte sich der Panther zu einem der bedeutendsten mittelschweren
Panzer des Zweiten Weltkriegs. Der Kampfwagen kombinierte Bewaffnung,
Panzerung und Geschwindigkeit auf geniale Weise miteinander und
wird daher von vielen Experten als der beste Panzer im Arsenal der
Wehrmacht betrachtet. Der Panther war in der Lage, alle zeitgenössischen
Feindpanzer zu vernichten, und wurde sogar von den Besatzungen der
sowjetischen T-34 gefürchtet.
Panzerkampfwagen
VI "Tiger", Modell E, SdKfz 181
Dieser schwere, für damalige Verhältnisse moderne Panzer hatte
im
April 1942 seine Feuertaufe. Der Tiger wurde von Henschel hergestellt
und war mit einer Mehrzweck-Kanone vom Kaliber 8,8 cm bewaffnet.
Seine Panzerungsstärke übertraf die aller anderen damals verfügbaren
Kampfwagen, und der Tiger ging als Symbol der deutschen
Ingenieurskunst in die Geschichte ein.
Panzerkampfwagen
VI "Tiger II", Modell B, SdKfz 182
Nachfolgemodell
des schweren Panzers SdKfz 181, der 1942 zum ersten Mal eingesetzt
wurde. Der Tiger II, auch "Königstiger" genannt,
gab im Mai 1944 sein Debüt an der Ostfront und war mit einer neuen,
noch schlagkräftigeren 8,8-cm-KwK und überarbeiteten Panzerplatten
ausgerüstet, die nur von überschweren alliierten Panzern durchschlagen
werden konnten.
Feldhaubitzen 8,8-cm-Flak (Modell 36)
Die so genannte "Achtacht" war eigentlich als Flugabwehrkanone
konzipiert worden, erwies sich jedoch bald wegen der hohen
Durchschlagskraft ihrer Munition und ihrer Zielgenauigkeit als
effiziente Mehrzweckwaffe, die zur Bekämpfung von Panzern und zur
Infanterieunterstützung eingesetzt wurde. Die auf Selbstfahrlafetten
angebrachten Varianten des Modells waren die besten
Panzerabwehrwaffen der damaligen Zeit.
5-cm-Pak (Modell 38)
Diese leichte Panzerabwehrkanone konnte zwischen 12 und 14 Schuss
pro Minute abgeben. Gegen Ende des Krieges war ihre Standardmunition
nicht mehr in der Lage, die Panzerung feindlicher Kampfwagen
zu durchschlagen. Die Pak wurde allerdings nicht ganz ausgemustert,
weil sie relativ vielseitig war und auch Hohlladungsgeschosse
und Sprenggranaten verschießen konnte.
LeFH
18 "Wespe"
Eine der ersten Selbstfahrlafetten mit einer 10,5-cm-Haubitze auf dem
Fahrgestell des Panzer II. Die Wespe verfügte nur vorne über
eine
ausreichende Panzerung, war aber dennoch bei der deutschen Infanterie
und Artillerie bis Kriegsende sehr beliebt.
Selbstfahrlafetten Panzerwerfer 42
Die deutsche Wehrmacht war mit der Feuergeschwindigkeit ihrer ersten
Raketenwerfer nicht zufrieden und führte mehrere Experimente durch,
um diese zu verbessern. Die Versuchsreihen brachten den Panzerwerfer
42 hervor. Diese Waffe bestand aus zwei 15-cm-Nebelwerferbänken
mit je sechs Rohren und wurde auf ein gepanzertes Halbkettenfahrzeug
montiert. Die erhöhte Feuergeschwindigkeit ließ sich darauf
zurückzuführen,
dass die Bedienungsmannschaft nun in ihrem Fahrzeug Deckung
suchen konnte und keine Schützengräben neben ihren Nebelwerfern
mehr ausheben musste.
Sturmtiger
Der 38-cm-Granatwerfer dieses Modells sollte eigentlich zur Bekämpfung
von U-Booten dienen. 1944 montierte man ihn jedoch einfach
auf das Fahrgestell des Tiger-Panzers. Das Ergebnis wurde "Sturmtiger"
getauft. Aus dem extrem kurzen Lauf seiner Hauptwaffe wurden
365 kg schwere Granaten bis zu 5 km weit verschossen.
Die Besatzung war in ihrer Stahlfestung vor feindlichem Feuer absolut
sicher und konnte sich ganz auf das Verschießen ihrer 13 Granatpatronen
konzentrieren, das dank der Luftlöcher um die Laufmanschette, aus
denen der Pulverdampf entweichen konnte, völlig rückstoßfrei
erfolgte.
Am Heck des Panzers brachte man außerdem einen Greifarm an, um
das Aufmunitionieren zu erleichtern. Panzerabwehrkanonen (Pak) auf Selbstfahrlafetten Hetzer
Der Hetzer wurde 1943 als vollummantelter Jagdpanzer in Dienst
gestellt. Das Fahrgestell stammte vom tschechischen Modell 38 (t). Die
Bewaffnung bestand aus einer 7,5-cm-Pak und einem 7,92-mm-MG auf
dem Dach, das für die Nahverteidigung konzipiert worden war und
beim Feuern um 360° geschwenkt werden konnte. Der Entwurf war so
robust und zuverlässig, dass der Hetzer auch Jahre nach Kriegsende
noch weiter für die tschechoslowakische Armee produziert wurde.
Jagdtiger
Dieser schwere Jagdpanzer auf dem Gestell des Panzer VI war mit
einer 12,8-cm-Pak ausgerüstet. Der 700 PS leistende Maybach-Motor
war ein wenig zu schwach für dieses Monster. Seine daraus resultierende
eingeschränkte Mobilität führte dazu, dass der Jagdtiger
nur selten
ausschließlich gegen Feindpanzer antrat. Die deutschen Infanteristen
schätzten ihn eher als "fahrenden Bunker", in oder hinter
dem man vor
feindlichem Beschuss absolut sicher war. Der Jagdtiger ist einer der
größten und schwersten Panzer, die jemals gebaut wurden.
Flugabwehrkanonen (Flak) auf Selbstfahrlafetten Flakpanzer "Wirbelwind"
Das erste Wirbelwind-Modell stammte aus den Ostbau-Werken in
Sagen (Schlesien) und wurde im Dezember 1943 in Dienst gestellt.
Es handelte sich dabei um ein nicht modifiziertes Fahrgestell des
PzKpfw IV mit einem 16 mm starken Rundum-Turm. Die meisten
Wirbelwinde kamen in den Flugabwehrzügen der deutschen
Panzerregimente zum Einsatz.
Aufklärungsfahrzeuge Volkswagen
Type 62 "Kübelwagen"
Heckgetriebene Militärvariante von Ferdinand Porsches Volkswagen,
die ab 1941 hergestellt wurde. Der Kübelwagen war nicht besonders
schnell, aber im Vergleich zu den in der Mitte des 20. Jahrhunderts geltenden
Standards sehr robust. Durch sein geringes Gewicht zeigte er
auch im Gelände eine gute Leistung.
Hinweis: Kann vom Spieler nicht erworben werden!
Motorrad BMW R 75
Die BMW R 75 war das Arbeitspferd der deutschen Melder und konnte
drei vollausgerüstete Infanteristen transportieren. Im Seitenwagen
war
mehr als genug Platz für Karten, Munition, Waffen und andere
Ausrüstungsgegenstände. Die R 75 war perfekt für die schnelle
Verlegung von Soldaten geeignet.
Leichter
Panzerspähwagen SdKfz 223 FU
Diese Variante des leichten Panzerspähwagens SdKfz 222 war mit
einer Funkanlage, einem neuen Fahrgestell, einem stärkeren Motor
und
einer Bügelantenne um den Rumpf ausgestattet. Das Modell kam in
den Aufklärungsabteilungen leichter und motorisierter Infanterie-
sowie
Panzerdivisionen zum Einsatz. Transportfahrzeuge Opel Blitz
Dieser allradgetriebene und äußerst robuste Lkw wurde in
der
Wehrmacht vornehmlich als Truppentransporter und Zugmaschine
genutzt. Trotz seiner mangelhaften Ausstattung mit Panzerplatten war
er ideal für Nachschubaufgaben geeignet.
Mittlerer
Schützenpanzerwagen SdKfz 250
Leichtgepanzertes, geländegängiges Halbkettenfahrzeug für
Aufklärungs- und Transportzwecke. Das SdKfz 251 konnte bis zu
sechs vollausgerüstete Soldaten aufnehmen. Es wurde hauptsächlich
von Panzer- und Panzergrenadierdivisionen eingesetzt.
Taktischer Bomber Messerschmidt
Me 262
Der zweistrahlige deutsche Abfangjäger Me 262 war das erste
militärisch genutzte Düsenflugzeug der Welt. Die Entwicklungsarbeiten
daran hatten zwar schon 1939 begonnen, doch der Jäger war erst Mitte
1944 einsatzbereit. Insgesamt wurden fast 1.500 Me 262 produziert
und über 500 Stück vor der Fertigstellung durch Bombenangriffe
zerstört, doch es gingen nur knapp 300 Maschinen an die Front.
Horizontalbomber Heinkel He 111
Schneller, zweimotoriger, mittelschwerer Bomber. Die He 111 war die
bekannteste deutsche Militärmaschine im Zweiten Weltkrieg, die für
die unterschiedlichsten Zwecke eingesetzt wurde. Sie war eigentlich als
Zivilflugzeug für die kommerzielle Luftfahrt konzipiert worden und
fasste zehn Passagiere. Nach dem Krieg bekleidete sie diese Rolle noch
einige Jahre lang.
Aufklärungsflugzeug
Fiesler
Fi 156 "Storch"
Einmotoriger Aufklärer und Transporter, der buchstäblich bis
zum
letzten Kriegstag im Einsatz blieb. Sein größter Vorteil war,
dass er für
den Start nur 65 und für die Landung lediglich 20 Meter benötigte.
Sobald feindliche Jäger auftauchten, musste der Storch sich auf
seine
unglaubliche Wendigkeit bei extrem geringem Tempo verlassen.
Transportflugzeug Junkers
Ju 52 "Tante Ju"
Die Ju 52 wurde Mitte der 30er Jahre unter einem Vorwand als dreimotoriges
Zivilflugzeug für bis zu siebzehn Passagiere entwickelt und
kurz vor Kriegsausbruch schnell zu einer militärisch nutzbaren Transportmaschine
mit einer Nutzlast von bis zu zwei Tonnen umgebaut.
Man setzte sie auch als Schlepper für Gleiter oder zum Transport
von
Fallschirmjägern oder Infanterieeinheiten ein.
SOWJETISCHE EINHEITEN Panzerkampfwagen T-40-A Leichter Schwimmpanzer mit sperriger, einfacher Bauweise, der die
Vorkriegsserie T-37/38 ersetzen sollte. Der T 40-A war mit einer 2-cm-
Kanone bewaffnet und wurde daher nur selten gesichtet. Man betraute
ihn hauptsächlich mit Spezialaufträgen.
T-34/76 m40 Der T-34 war ein mittelschwerer Panzer, der von dem revolutionären
Christie-Entwurf abgeleitet worden war und dann in die Massenproduktion
ging. Bei Kriegsende hatte er sich zu einer der symbolträchtigsten
Waffen der Roten Armee gemausert. Der T-34 wurde in unglaublich
großen Mengen hergestellt und versetzte der deutschen Wehrmacht
bei den ersten Gefechten einen regelrechten Schock, da er sich mit herkömmlichen
Panzerabwehrwaffen nicht "knacken" ließ und gleichzeitig
jedes deutsche Modell vernichten konnte. Das erste Produktionsmuster
war mit einer 7,62-cm-Kanone und zwei MG ausgerüstet. Als wahrscheinlich
wichtigster Panzer der Alliierten hatte er einen erheblichen
Einfluss auf alle nachfolgend entwickelten Typen.
T34/85 Als die Verlustzahlen des T-34 wegen der neuen deutschen Modelle mit
verbesserter Panzerung und der 8,8-cm-KwK in unerträgliche Höhen
kletterten, entschloss man sich zu einer grundlegenden Überholung
des
Musters. Das neue Modell verfügte über den modifizierten Turm
des
KV-85, das zuverlässige Fahrgestell des T-34/76 und eine moderne
8,5-cm-Schnellfeuerkanone.
JS (Josef Stalin) II
Schwerer Kampfpanzer der nächsten Generation mit abgeschrägter
Panzerung und einer 12,2-cm-Schnellfeuerkanone, die alle zeitgenössischen
deutschen Modelle glatt durchschlagen konnte - auch den Furcht
erregenden Königstiger. Die Sowjets setzten den JS II beim Endkampf
um Berlin in Scharen ein, was eine verheerende Wirkung auf den
Zustand der letzten deutschen Verteidigungsstellungen hatte. Feldhaubitzen ZIS-3 7,62 cm
Die ZIS-3 war eigentlich als leichte Feldhaubitze konzipiert worden,
bewährte sich aber hervorragend als Panzerabwehrkanone. Ihre maximale
Reichweite lag bei über 10.000 Metern. Noch auf 500 Meter
Entfernung konnte sie 10 cm dicke Panzerungen durchschlagen.
BR-17 210mm
Mittelschwere Regimentsartillerie aus der Küstengeschützserie
M1939.
Prinzipiell war die BR-17 als stationäre Einheit konzipiert, wurde
aber
später auf eine Kettenlafette montiert, so dass man sie leichter
verlegen
konnte.
BM-13 "Katjuscha"
Die Raketenbatterien mit chemischen Treibsätzen gehörten zu
den bestgehüteten
Geheimnissen der Roten Armee im Großen Vaterländischen
Krieg. Sogar die Elitetruppen der Gardearmeen durften diese Waffe nur
unter der strengen Aufsicht von Sondereinheiten bedienen. Die
Katjuscha oder "Stalinorgel" feuerte mehrere Salven mit Brandraketen
auf ein Flächenziel ab, das bis zu 25 km entfernt sein konnte. Die
Trefferwirkung war verheerend. Deutsche Einheiten, die unter ihren
Beschuss gerieten, brachen regelmäßig in Panik aus.
Panzerabwehrkanonen (Pak) auf Selbstfahrlafetten SU-85
Dieses Modell war mit einer 8,5-mm-Flugabwehrkanone ausgerüstet
und stellte eine tödliche Bedrohung für leichte und mittlere
deutsche
Panzer dar. Durch die fehlende MG-Bewaffnung war es Angriffen
durch feindliche Infanterie jedoch fast hilflos ausgeliefert. Der SU-85
hatte auch keinen Turm, was ebenfalls einen Nachteil darstellte, denn
die Besatzung musste ihr Fahrzeug immer in Richtung des anvisierten
Ziels drehen. Selbstfahrlafetten SU-122
Im Verlauf des Krieges kombinierte die Rote Armee ihre vorhandenen
Waffen zu einer neuen Generation von Sturmgeschützen und Jagdpanzern.
Das Modell SU-122 bestand aus einer 12,2-cm-Feldhaubitze,
die man auf das Fahrgestell eines T-34 montierte. Das Ergebnis war ein
ausgezeichnetes Sturmgeschütz, das sich auch in schwierigem Gelände
gut zurechtfand. Seine relativ hohe Fahrgeschwindigkeit konnte es
allerdings nur selten demonstrieren, da seine Hauptaufgabe die
Unterstützung von Infanterieeinheiten war.
JSU-152
Mittlerer Jagdpanzer auf dem Fahrgestell des schweren Panzers JS II.
Das oben angebrachte großkalibrige (12,7 mm) Fla-MG war für
sowjetische Verhältnisse etwas Besonderes. Dummerweise musste der
Schütze auf den Turm klettern, um es zu bedienen, und wurde so zu
einem leichten Ziel für die feindliche Infanterie.
Aufklärungsfahrzeug
BA-64
Leicht gepanzertes Aufklärungsfahrzeug mit 7,62-mm-MG in einem
kleinen Turm. Durch seine geringe Größe und aus nur zwei Mann
bestehenden Besatzung war es extrem geländegängig.
Hilfsfahrzeuge Woroschilowets
Schweres Vollkettentransportfahrzeug, das zwischen 1939 und 1941 in
Massen produziert wurde. Mit seinem 350 PS leistenden Dieselmotor
konnte es über 20 Tonnen schwere Lasten schleppen. Eine verbesserte
und stärker gepanzerte Variante begleitete die Rote Armee bis in
die
deutsche Reichshauptstadt.
Transportfahrzeuge Willys Overland-Jeep
Dieser Jeep war wahrscheinlich das bekannteste Militärfahrzeug
der
Westalliierten und wurde auch von der Roten Armee in großem
Umfang eingesetzt. Mit ihm ließ sich überall auf der Welt
auch das
schwierigste Gelände meistern. Der Allradantrieb und der 54 PS
leistende Motor ermöglichten das Überwinden von Steigungen
von bis
zu 60 Grad und das Durchqueren flacher Gewässer. Der Jeep war
außerdem absolut wüsten- und tropentauglich. Auf der Straße
erzielte
er sogar eine Höchstgeschwindigkeit von 105 km/h.
Die Massenproduktion wurde durch das unkomplizierte Fahrgestell
stark vereinfacht. Taktischer Bomber Iljuschin IL-2 Sturmovik
Einmotoriges, schwer gepanzertes Schlachtflugzeug, auch "fliegender
Panzer" genannt. Der gesamte Vorderbereich der 1941 in Dienst
gestellten IL-2 war mit einer 14 mm dicken Stahlplatte verkleidet.
Pilot, Triebwerk und Treibstofftank waren vor feindlichem Beschuss
geschützt. Auch die Front des Kabinendachs bestand aus 65 mm
dickem kugelsicheren Glas. Die vier Maschinengewehre in den
Tragflächen wurden im Laufe des Krieges durch Zwillingskanonen
ersetzt. Horizontalbomber Iljuschin IL-4 DB-3F
Zwischen 1939 und 1945 in Massen gefertigter zweimotoriger
mittelschwerer Bomber. Das Modell war wegen seiner guten
Defensivbewaffnung (3 MG), hohen Reichweite und hohen
Bombennutzlast (bis zu einer Tonne) sehr erfolgreich. Aufklärungsflugzeug Suchoj SU-2R Zweisitziger leichter Bomber, der während des Großen Vaterländischen
Krieges meist als Aufklärer eingesetzt wurde. Spätere Modelle
wurden
mit zwei MG vom Kaliber 7,62 mm und bis zu sechs RS-82-Raketen
ausgerüstet. EINHEITEN DER WESTALLIIERTEN Panzerkampfwagen M4A3 Sherman Firefly
Der Firefly war das Ergebnis einer Auswertung der Erfahrungen, die
man mit dem Sherman bis dato gesammelt hatte, und wurde mit der
britischen 17-Pfünder-Kanone (Kaliber 7,6 cm) ausgerüstet,
die selbst
den gefürchteten Tiger knacken konnte.
M26 Pershing
Mittlerer amerikanischer Panzer der nächsten Generation mit
gegossenem Stahlturm, stabilisierter 9-cm-Kanone und verbesserten
Panzerplatten. Der Pershing wurde während der dramatischen
Endphase des Krieges in Europa in Dienst gestellt.
Feldhaubitzen 6-Pfünder
Mit diesem sehr erfolgreichen Modell ließen sich speziell ummantelte
Granaten (SABOT) über 9.000 Meter weit verschießen. Auf eine
Entfernung von 900 Metern wurden so noch 63 mm dicke Stahlplatten
durchschlagen.
BL 5,5 Zoll
Mittlere Feldhaubitze auf dem Fahrgestell des Mk II. Das Geschütz
vom Kaliber 14 cm konnte bis zu drei 36,3 kg schwere Granaten in der
Minute auf bis zu 15 km entfernte Ziele abfeuern und auch Rauch- und
Leuchtgranaten verschießen.
M1 8 Zoll
Mittelschwere (20,3 cm) Feldhaubitze, die Sprenggranaten mit 42 kg
Gewicht bis zu 23 km weit verschießen konnte. Die M1 war das
Rückgrat der schweren westalliierten Artillerieeinheiten im Zweiten
Weltkrieg.
Hinweis: Kann vom Spieler nicht erworben werden!
Selbstfahrlafetten M7 Priest
Der M7 Priest war eine Kombination aus einer 10,5-cm-Haubitze und
dem Fahrgestell des amerikanischen Panzers M3. Er wurde in der US
Army hauptsächlich als Artillerieunterstützung vorrückender
Infanterieeinheiten auf mittlere Kampfentfernungen verwendet und
hatte eine siebenköpfige Besatzung.
Die Serienproduktion des M7 Priest begann Anfang 1942 unter erheblichem
Druck der Briten, da diese in Nordafrika dringend Ersatz für
ihren mobilen Artillerieträger Bishop benötigten. Die bestellten
5.000
Stück konnten allerdings nicht von den USA bereitgestellt werden.
Insgesamt wurden nur 5.500 Priest produziert.
M36 Slugger
Der Slugger stieß die deutschen Jagdpanzer mit ihrer 8,8-cm-KwK
vom Thron. Sein Fahrgestell stammte vom M10, doch das Geschütz
war so schwer, dass der Turm völlig überarbeitet werden musste.
Sogar Tiger und Panther wurden von der Bordkanone in Kombination
mit einem speziellen Munitionstyp ziemlich einfach geknackt.
Flugabwehrkanone (Flak) auf Selbstfahrlafette
M4A1 Sherman Skink
Die offizielle Bezeichnung des Skink, der die Bedrohung der westalliierten
Truppen in Europa durch die Luftwaffe eliminieren sollte, lautete
"
20mm Quad AA M4". Die Selbstfahrlafette basierte auf dem
Fahrgestell des Grizzly I, der in Kanada gebauten Variante des amerikanischen
M4A1 Sherman. Die 2-cm-Polsten-Kanonen waren vereinfachte
Oerlikon-Versionen, die Spreng-/Brandmunition mit Leuchtspur
verschossen. Der Turm ließ sich innerhalb von sechs Sekunden nach
links oder rechts um die eigene Achse drehen.
Aufklärungsfahrzeug
Bren Wasp
Leicht gepanzertes Aufklärungsfahrzeug aus britischer Entwicklung
mit
fest montierten .50-MG zur Abwehr kleinerer Angriffe. Das Konzept
war erfolgreich genug, um als Vorbild für die heutigen Schützenpanzer
(APC) zu dienen.
Transportfahrzeuge
Dodge WC57
Ungepanzerter US-Befehlswagen, der auch als mobile Funkstation
eingesetzt wurde, um den Kontakt zwischen Fronteinheiten aufrechtzuerhalten.
Dank seines Allradantriebs meisterte er Steigungen von bis zu
60 Grad und hatte einen stärkeren Motor als der Jeep.
Willys Overland-Jeep
Dieser Jeep war wahrscheinlich das bekannteste Militärfahrzeug
der
Westalliierten. Mit ihm ließ sich überall auf der Welt auch
das schwierigste
Gelände meistern. Der Allradantrieb und der 54 PS leistende
Motor ermöglichten das Überwinden von Steigungen von bis zu
60
Grad und das Durchqueren flacher Gewässer. Der Jeep war außerdem
absolut wüsten- und tropentauglich. Auf der Straße erzielte
er sogar
eine Höchstgeschwindigkeit von 105 km/h. Die Massenproduktion
wurde durch das unkomplizierte Fahrgestell stark vereinfacht.
M5 Halftrack
Diese mittelschwere gepanzerte amerikanische Zugmaschine konnte
auch bis zu neun Soldaten über schwieriges Gelände transportieren.
Ü
ber dem Beifahrersitz war ein .50-MG vom Typ M2 angebracht, mit
dem sich die meisten leicht gepanzerten Feindfahrzeuge bekämpfen
ließen.
Taktischer Bomber Republic P-47 Thunderbolt
Amerikanischer Hochleistungs-Jagdbomber. Das Modell brachte es im
Krieg auf über 2 Millionen Flugstunden und war allein in Europa
für
die Vernichtung von mehr als 7000 Feindflugzeugen verantwortlich.
Horizontalbomber
Avro Lancaster
Britischer viermotoriger Bomber und Nachfolger des Avro Manchester
aus Vorkriegszeiten. Der schwere Bomber ermöglichte es den
Engländern im 2. Weltkrieg die deutsche Luftabwehr zu durchdringen.
Aufklärungsflugzeug
De Haviland Mosquito
Revolutionäres britisches Mehrzweckflugzeug. Um die Herstellungskosten
möglichst niedrig zu halten, wurde für die Konstruktion fast
nur
Holz verwendet. Der Geiz zahlte sich aus: Die Mosquito war zwar
nicht schneller als eine Spitfire, erreichte aber eine Höchstgeschwindigkeit
von 630 km/h und gehörte damit zu den schnellsten Maschinen
der damaligen Zeit. Durch ihr geringes Gewicht, die hohe Endgeschwindigkeit
und die extrem große Reichweite eignete sie sich hervorragend
für Aufklärungsflüge über feindlichem Gebiet.
Transportflugzeuge
Douglas C 47 Skymaster
Zweimotoriges mittelschweres amerikanisches Transportflugzeug. Die
Skymaster war die Militärversion der zivilen DC 3. Das Leergewicht
betrug 7,7 Tonnen. Die Maschine konnte mit maximal vier Tonnen
beladen werden. Auch heute kommen noch Skymaster zum Einsatz.
SPEZIELLE UND FIKTIVE EINHEITEN
Einige der unten genannten Einheiten gab es tatsächlich, aber ihre
Stückzahl war zu gering,
um den Verlauf des Krieges entscheidend zu beeinflussen. Renault 35T
Leichter französischer Vorkriegspanzer, der den FT-17 ersetzen
sollte.
1940 hatte er sich zum zahlenmäßig wichtigsten Panzer in der
französischen
Armee entwickelt. Der R35 war zwar modern, schnell und zuverlässig,
litt aber unter zwei gravierenden Nachteilen: Das waren seine
kurzläufige 3,7-cm-Kanone aus dem Jahr 1918 und die nur zweiköpfige
Besatzung. Als die Franzosen 1940 geschlagen worden waren, baute
die Wehrmacht die Geschütze aus den restlichen Modellen aus und
setzte die Renaults als Zugmaschinen für Artillerieeinheiten ein.
M22 Locust
Leichter amerikanischer Panzer. Durch sein geringes Gewicht konnte er
aus der Luft hinter den feindlichen Linien abgeworfen werden. Bei den
US-Panzertruppen war er verhasst, leistete den Briten bei der Überquerung
des Rheins im März 1945 allerdings gute Dienste.
Churchill Mk VII Crocodile
Hierbei handelt es sich um eine modifizierte Version des mittelschweren
britischen Infanterieunterstützungspanzers Churchill mit einem gepanzerten
Anhänger, der knapp 1.800 Liter Benzin enthielt. Die Kanone
des Churchills hatte man durch einen Flammenwerfer ersetzt. Der
Benzinvorrat reichte für 80 einsekündige Feuerstöße
auf Ziele in 80 bis
120 Metern Entfernung.
Goliath
Ferngesteuerter Minipanzer mit Sprengladung. Der Goliath eignete sich
sehr gut für das Räumen von Minenfeldern oder Straßensperren.
Auch gegen Bunker und leicht gepanzerte Fahrzeuge erwies er sich als
sehr effektiv.
Panzerkampfwagen
E-120 "Maus"
Überschwerer deutscher Panzerkampfwagen der nächsten Generation.
Am 1. Mai 1943 wurde dem deutschen Oberkommando eine
Holzattrappe der Maus vorgestellt. Zur Auslieferung des versprochenen
Prototyps kam es jedoch nicht. Man stornierte im Oktober 1943 sogar
die Erstbestellung über 150 Exemplare. Höchstwahrscheinlich
stand die
Maus nicht mehr im Einsatz: Bei dem Modell im russischen Panzermuseum
Kubijanka könnte es sich daher um eine nicht funktionsfähige
Trophäe handeln, die nach dem Krieg anhand von deutschen Konstruktionsplänen
nachgebaut wurde ...
V2 Unbemannte deutsche ballistische Rakete. Die V2 wurde durch ein
Kreiselsystem gesteuert und von einem Gemisch aus Alkohol und
flüssigem Sauerstoff angetrieben. Der erste Einsatz erfolgte am
8.
September 1944. Der Beschuss wurde im März 1945 eingestellt.
Die Deutschen feuerten mehr als 3.000 V2 ab, von denen über 500
Stück den Großraum London trafen. Mehrere hundert Raketen
gingen
in der Umgebung der britischen Hauptstadt nieder. |